Der Golem
- wie er in die Welt kam
[Paul Wegener / Carl Boese (1920)]
Live-Musik: Pujah [2005/10] von IP
vor Filmbeginn:
ADA [2005]
KlangInstallation von IP
zurück
FILM:
Er kann nicht sprechen
und folgt Befehlen. "Golem" ist das hebräische Wort für
"Ungeformtes". In der mystischen Tradition des Judentums wird ein
Ritual erwähnt, das unbelebte Materie zum Leben erwecken kann. Rabbi Loew
erschafft ein in menschenähnlicher Gestalt aus Lehm und Ton künstlich
gebildetes Wesen.
MUSIK:
Das Bild des Golem ist eine Urgewalt, voller Geheimnisse, Übersinnlichem,
Rituellem, Unausgesprochenem. Pujah ist ein Urwort, was vor dem Erlernen einer
Sprache ausgesprochen ward. Diese im Raum stehende Archaik erschließt
sich dem Publikum als eine staubiglehmige brachiale Klanglandschaft, aus deren
aufgewirbeltem Staub die Handlung der Geschichte aufsteigt.
Musik für elektrifiziertes
Akkordeon, E-Bass, Live-Elektronik, Keyboard, DrumComputer, Schrei-/Flüster-Stimme.