THA-CHOOOM!
Viola da Gamba solo und Zuspielung mit Comics
von Sven Hermann [1998]
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Organische Strukturen durch
kompositorisches Einbeziehen von Wahrnehmungsvorgängen, die dem Comic entlehnt
sind: z.B. ein Zeitraum vergeht, indem eine Sprechblase gesprochen oder eine
Denkblase gedacht wird. Der Mensch ist dabei der Zeitfaktor. Jeder Buchstabe
des Titels wird vom Interpreten im Verlauf des Stückes mit dem Bogen auf die
Gambe "gemalt", der Titel und auch optische Reize werden zum musikalisierten
Inhalt: mit den Augen hören.
Es existiert ein Comic-Heft, erstellt von Sven Hermann, welches während
des Hörens von THA-CHOOOM! gelesen werden kann. Ein Timecode (Stoppuhr
oder Display am CD-Player verwenden) im Comic koordiniert hierzu Auge und Ohr.
das Comic-Heft ist via e-mail (hermann@interzone-perceptible.de) erhältlich.
[sh]
Dauer: 13:00
[UA: Alte Aula der Folkwang Hochschule Essen, 15.06.1999; Anne Krickeberg]