2001/02 - Pressestimmen zu Svens Tanzprojekt SPRACHLOS

Sehr sensibel brachte auch Felix Bürkle zwei Kunstgattungen zusammen, nämlich die Komposition des N. A. Huber-Schülers Sven Hermann mit seinem Tanz im Kunstwerk "sprachlos". Die fragile und duftige Struktur des Streichquartetts, dessen Tonband-Uraufführung man erlebte, spiegelte die Choreografie wider: gesten des Getrenntseins, des Sich-Windens und der Vergeblichkeitalles Sich-Mühens standen expressiv im Raum.

Neue Ruhr-Zeitung vom 12.3.2001 zur UA von sprachlos

Kritik zur Aufführung von "sprachlos" in der FAZ 2002:



[...] In einem Programm, das die angeblich "besten Kurzchoreographien des letzten Jahres" präsentierte, bewies einzig der Folkwang-Schüler Felix Bürkle aus Essen mit dem Trio "sprachlos" erfreuliche Unbestechlichkeit. Er führte eine gar nicht stumme, vielmehr äußerst konzentrierte Tanzsprache vor, die durch beredte Armgesten und ausdrucksvolle Führung des Torsos bestach und zu Sven Hermanns Komposition für Streichquartett und Elektronik eine hochmusikalische Dynamik entfaltete. [...]

[aus: "Rund soll eckig werden:Kitsch kontra Konzeptkunst bei der Tanzplattform in Leipzig"; Beitrag von Wiebke Hüster; FAZ 21.02.2002]