Jeffrey and the sirens / Interzone perceptible

JEFFREY AND THE SIRENS
(Soundscape ]Musique en tapisserie[ 2001)
von Interzone perceptible

Dauer: 80'00

[UA: local music Berlin im Rahmen von "in stillen räumen I", 18.11.2001]

 

CUT UP OR SHUT UP, das von Jeff Kowalkowski für uns komponierte abendfüllende Instrumentaltheater in 2 Akten für Akkordeon, E-Bass, "4 female background vocal choir", Elektronik und Licht....aus den beiden Aufführungen vom 23.+25.2.2001 in der Kunstwerkstatt am Hellweg [Bochum] wurden alle Szenen mit der Bezeichnung "10 chords and durations", von uns als "Sirenen" betitelt, herausgelöst. "Jeffrey and the sirens" ist nun die Entfernung von Kowalkowskis Werk...transformiertes "Sirenen"-Material, das als Intention hat, unaufdringlich wie eine Tapete an der Wand einen Raum sanft auszurauschen, was dem Zuhörer/Weghörer die Möglichkeit bietet, sich jederzeit in das akustische Geschehen ein- oder aus ihm herauszuklinken, ohne Informationsverlust, ohne etwas verpasst zu haben...ein akustisch festgehaltener Augenblick.

Der Begriff MUSIQUE EN TAPISSERIE (=TAPETENMUSIK) stammt von Erik Satie. Gemeint ist eine unaufdringliche Klanglandschaft, ohne formalen Prozess, ohne Anfang und Ende. Man nimmt sie wahr, wie man eine Tapete an der Wand betrachtet oder Möbel in einem Zimmer - In Saties Worten: MUSIQUE D'AMEUBLEMENT.